Ursprünglich gab es Orangen nur in China, heute wachsen sie in subtropischen Gebieten. In Brasilien, warmen US-Bundesstaaten wie Kalifornien oder Florida sowie in Sizilien und Spanien gibt es viele Orangenplantagen. Besonders dem Duft der Frucht wird die positive Wirkung zugeschrieben. Der Duft der Orangen belebt und verbreitet einfach gute Stimmung. Aber Achtung: Man sollte auf der Suche nach Orangenöl aufpassen, dass man nicht versehentlich zu Orangenblütenöl greift, denn dabei handelt es sich um Öl, welches aus den Blüten der Orange gewonnen wird. Orangenöl dagegen wird aus den Schalen der Früchte hergestellt.

Bei der Wahl des Orangenöls sollte man unbedingt darauf achten, dass es sich um natürliches Öl handelt und nicht um ein künstlich hergestelltes Öl mit Orangenduft. Man muss auch unbedingt die Anwendungshinweise lesen, denn nicht jeden Orangenöl ist für den verzehr oder die Anwendung auf der Haut geeignet. Des Weiteren gilt es zu beachten, dass es sowohl süßen, als auch bitteres Orangenöl gibt. Orangenöl ist ist also nicht gleich Orangenöl.

  • Süßes Orangenöl aus der Citrus sinensis wird buchstäblich zur Versüßung von Getränken und Süßspeisen genutzt sowie um Haushaltsprodukte gut duften zu lassen. Auch zur Behandlung von Holz, zum Verdünnen von Lacken und zum Entfernen von Etiketten wird die süße Variante verwendet. In Duftlampen angewendet hüllt es den Raum in einen süßen Duft. Auf der Haut jedoch wirkt es phototoxisch, daher sollte es besser nicht in der reinen Form verwendet werden und insbesondere nicht, wenn man sich danach in die Sonne begibt.
  • Das bittere Orangenöl aus der Citrus aurantium wird wie Terpentinöl verwendet. Es ist teurer, weil viel weniger davon jährlich produziert wird, hat aber einen angenehmen Geruch. Es wird zur Entfettung von Metall, zur Beseitigung von Teer und Schmieröl, zur Verdünnung von Ölfarben und als Aromastoff in Lebensmitteln verwendet. Auch in Kosmetika ist es zu finden.

Herstellung von Orangenöl

Wie eingangs erwähnt, muss zwischen süßem Orangenöl und bitterem Orangenöl unterschieden werden. Allerdings werden beider Arten des Orangenöls aus der Schale der Orangen hergestellt. Für das süße Orangenöl verwendet man als Grundlage süße Sorten und für das Bitterorangenöl werden die selteneren Bitterorangen verwendet.

Süßes Orangenöl

Für die Herstellung des süßen Orangenöl wird die Fruchtschale der Citrus sinensis kaltgepresst. Die schalen sind Abfallprodukte der Orangensaftproduktion und stehen in großen Mengen zur Verfügung. Produziert wird süßes Orangenöl vor allem in Brasilien, Kalifornien und Florida, aber auch im europäischen Sizilien. Auch dort wird Orangensaft in großen Mengen produziert.

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  • Mischt sich gut mit Rose, Geranie und Zypresse

Bitteres Orangenöl

Das bittere Orangenöl wird aus der Citrus aurantium gewonnen. Dies wird ebenfalls in Sizilien, aber auch in Spanien angebaut. Zwar ist der Duft ähnlich der einer Mandarine, doch das Aroma ist bitter. Nach der Kaltpressung wird das Öl zentrifugiert.

Orangenöl ist – ähnlich wie Zitronen-, Mandarinen- und Limettenöl – zwar eigentlich ein Abfallprodukt, das sich bei der Saftherstellung ergibt, allerdings wird vergleichsweise viel benötigt – an die 2000 Früchte – um ein Kilogramm Orangenöl zu erhalten. Verwendet wird bei der Orangenölherstellung lediglich die Schale.

Süßes Orangenöl ist vergleichsweise günstig, da davon große Mengen von bis zu 2000 Tonnen im Jahr produziert werden. Bitteres Orangenöl hingegen ist teurer – und wird mit zehn Tonnen jährlich auch nur in geringerem Maß produziert. Neben der industrielle Fertigung reihen sich immer mehr Anleitungen, um privat Orangenöl selbst herzustellen.

Die in großen Mengen hergestellten Orangenöle sollten beim Kauf sehr genau unter die Lupe genommen werden, denn es gilt darauf zu achten, dass möglichst wenige Zusatzstoffe bei der Herstellung zugegeben werden. Besonders reine Öle sind als „genuin“ oder mit „g & a“ gekennzeichnet.

Auch wenn auf der Verpackung ausgewiesen ist, dass es sich um „100 Prozent reines ätherisches Öl“ handelt, muss dies auch in der Praxis der Fall sein. Tipp: Auf der Verpackung sollte nebst der Chargennummer auch die genaue Bezeichnung der Pflanze ausgewiesen sein. Ist das Öl verdünnt, sollte auch das Trägeröl von sehr guter Qualität sein. Generell gilt: Ein kontrollierter, möglichst biologischer Anbau, ist ein Zeichen von Qualität.

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Inhaltsstoffe von Orangenöl

Limonen

Süßes Orangenöl besteht zu 95% aus Limonen.
Bildquelle: William Potter / Shutterstock.com

Dünnflüssig und gelb bis gelbrot präsentiert sich das Orangenöl. Hauptbestandteil ist das Limonen, das bis zu 95 Prozent des Öls ausmachen kann. D-Limone ist – rein chemisch betrachtet – ein Kohlenwasserstoff. Extrahiert ist es blassgelb. Daneben besteht Orangenöl aus

  • Geraniol,
  • Linalool,
  • Citral,
  • Vitamin C,
  • Terpineol
  • und Citronellal.
  • Aldehyde wie Octanal, Decanal, Sinensal, Octyl- und Nerylacetat sind ebenfalls Inhaltsstoffe von Orangenöl, wobei gerade Octyl- und Nerylacetat für das typische Orangenöl-Aroma verantwortlich sind.

Der Gehalt an Ester variiert je nach dem Anbaugebiet – und wirkt sich auf den Preis des Orangenöls aus.

Grundsätzlich variieren die Inhaltsstoffe auch je nach Herstellungsart. Gepresstes Öl beinhaltet mehr Nebenbestandteile, destilliertes Öl hingegen mehr Limonen. Das sieht und riecht man im Übrigen auch, denn destilliertes Öl ist weniger geruchsintensiv und meist farblos. Gepresstes Öl duftet stärker und ist gelb bis gelbrot in der Farbe.

Um Orangenöl als Reinigungsmittel verwenden zu können, werden oberflächenaktive Stoffe zugegeben, denn eigentlich ist Orangenöl eine Art Lösungsmittel, dass reagiert, sobald es mit Öl in Verbindung kommt. Genau aus diesem Grund wird es auch für das Säubern von verklebten Stellen verwendet. Die Inhaltsstoffe von Orangenöl erlauben eine Mischung mit Alkohol, aber keinesfalls mit Wasser.

Achtung: Enthält eine Lösung mehr als 25 Prozent Orangenöl, muss diese als „gesundheitsschädlich“ (mit der Kennung „Xn“) und als „umweltgefährlich“ (mit der Kennung „N“) ausgewiesen werden. Auch die Gefahrenbezeichnungen „entzündlich“ (R10), „hautreizend“ (R38), „hautsensibilisierend“ (R43), „giftig für Wasserorganismen“ (R50/53) und „beim Verschlucken besteht Gefahr von Lungenschäden“ (R65) muss sie dann tragen.

Wirkung von Orangenöl

Orangenöl Duft

Der Duft von Orangenöl wirkt wohltuend auf Körper und Geist.
Bildquelle: matka_Wariatka / Shutterstock.com

Orangenöl riecht gut. Daran gibt es keinen Zweifel, doch wie ist die Wirkung des warmen, fast schon weiblich anmutenden Duftes? Ganz grundsätzlich sorgt der Duft von Orangenöl für einen entspannenden, ausweitenden Effekt des menschlichen Organismus und der Muskulatur. Experten sprechen von einer Ausdehnung des entspannten Gefühls in alle Körperebenen. Der Duft von Orangenöl hilft insbesondere in der kalten Jahreszeit, die in Deutschland oft von Lichtmangel gezeichnet ist, ohne Winterdepression ins Frühjahr zu starten.

Auch wirkt Orangenöl stimulierend auf die Zirbeldrüse und die Hypophyse. Enkephalin, ein stimmungserhellendes Hormon, wird ebenso durch Orangenöl stimuliert, daher wird es gerne in der Aromatherapie genutzt. Hier wirkt es beruhigend und mindert Ängste – auch wenn die Zeiten noch so stressig sein mögen.

  • Auf die Psyche wirkt Orangenöl in jedem Fall beruhigend.
  • Angstzustände und Gereiztheit werden vom süßen Duft vertrieben.
  • Innere Unruhe wird gegen ein harmonisches Bewusstsein getauscht.
  • Harmonie wird auch bei seelischen Schwankungen, Depressionen, Nervosität und Schlafstörungen eingesetzt. Die negativen Facetten weichen einem belebten Geist, dessen Stimmung durch das Orangenöl sichtlich aufgehellt wurde.

Orangenöl wirkt sich aber nicht nur auf die Psyche aus, sondern auch auf die menschlichen Organismus.

  • Orangenöl wirkt entkrampfend und zellstraffend, daher findet es sowohl bei Magenbeschwerden als auch bei Cellulitis Anwendung.
  • Es wirkt bei Appetitmangel und Appetitlosigkeit anregend. Gerne wird es bei Kindern mit Appetitlosigkeit eingesetzt.
  • Auch stimuliert es die Galle, den Lymphfluss sowie die Verdauungsorgane.
  • Orangenöl kann das Immunsystem stärken, die Muskeln entspannen, die Gerinnung hemmen und den Kreislauf anregen.
  • Orangenöl wirkt sich bei Bluthochdruck, Arteriosklerose und Verdauungsstörungen positiv aus.

Daneben wird es gerne auf der Haut angewendet, da es dort sowohl antibakteriell, antiviral und desinfizierend wirkt, als auch die Haut pflegt. Trockene, rissige Haut erfährt sichtbare Entspannung, denn die Hautzellen können sich mithilfe des Orangenöls gut regenerieren. Die wohl bekannteste Verwendung von Orangenöl auf der Haut ist die in Form einer Anti-Cellulitis-Kur.

Auch bei Reiseübelkeit kann Orangenöl helfen. Dazu gibt man einfach ein paar Tropen biologisches Orangenöl auf ein Taschentuch und riecht immer wieder daran. Schon nach kurzer Zeit sollte die Reiseübelkeit verschwinden. Ein schöner Nebeneffekt: das Auto riecht im handumdrehen angenehm nach Sommer.

Video zu Orangenöl und dessen Wirkungen

Orangenöl selbst herstellen

Industriell gefertigtes Orangenöl wurde bereits beschrieben, doch immer öfter machen nun auch Herstellungsverfahren im privaten Bereich Schule.

Eines ist die Herstellung von essentiellem Orangenöl:

  • Nachdem die Schale vom Fruchtfleisch abgelöst wurde, muss die weiße Schicht weichen. Ist nur noch die pure Schale übrig, wird diese mit Wodka aufgegossen und in einem Gefäß verschlossen. Mindestens eine Woche ruht das Orangenschalen-Alkohol-Gemisch so an einem dunklen, kühlen Ort. Nur durch kurze Schüttelstöße wird das ätherische Öl befreit. Nach mindestens einer Woche Ruhephase müssen die Schalen abgeschöpft werden. Das Gefäß muss nun solange auslüften, bis kein Alkohol mehr riechbar ist. Tipp: In einem dunklen Gefäß hält sich das Orangenöl dann am längsten.
  • Alternativ kann auch die Schale von Orangen vom Fruchtfleisch und der weißen Schale entfernt und mit Olivenöl in einer dunklen Flasche angesetzt werden. Auch hier wird während der dreiwöchigen Ruhephase die Glasflasche gelegentlich geschüttelt, um die Aromen freizusetzen. Sind drei bis vier Wochen vergangen können die Orangenschalen abgeschöpft werden. Idealerweise wird das Orangenöl noch einmal gesiebt und kann – je nach individuellem Geschmack – mit Pfefferkörnern oder gar Chili noch verfeinert werden. Alternativ können statt frischen Orangenschalen auch getrocknete Schalen verwendet werden. Anstatt mit Olivenöl können die Schalen auch mit Sesam- oder Sonnenblumenkernöl aufgegossen werden.

Alternativ ist auch die Herstellung von Orangenöl durch Destillieren in Eigenregie möglich.

  • Dabei werden klein geschnittene Orangenschalen in ein Destilliergerät gegeben und je nach Gerät mit einer entsprechenden Menge an Wasser angefüllt. Auch hier kann man sich nach circa vier Wochen über gebrauchswertiges – und hochreines – Orangenöl freuen, das sich an der Wasseroberfläche gesammelt hat und mit einer Pipette dort abgenommen werden kann.

Wichtig ist, möglichst unbehandelte Orangen zur Herstellung zu verwenden. Alternativ ist die Schale mit hochprozentigem Alkohol zu reinigen. Grundsätzlich gilt: Orangenschalen können im Backofen vergleichsweise schnell getrocknet werden. Um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen, muss allerdings die Backofentür beim Trocknungsvorgang ein Stück weit geöffnet bleiben. Alternativ können Orangenschalen auch in Öl erhitzt werden. Dabei ist eine Temperatur von 60 Grad Celsius empfehlenswert.

Anwendung von Orangenöl

Orangenöl zur Hautpflege

Orangrnöl wirkt antibakteriell, antiviral und desinfizierend und wird deshalb stark verdünnt auch für die Hautpflege genutzt.
Bildquelle: Subbotina Anna / Shutterstock.com

Orangenöl eignet sich zur inneren und äußeren Anwendung. Man sollte vor der Verwendung unbedingt darauf achten, ob das entsprechende Öl auch für die Einnahme oder das Auftragen auf die Haut geeignet ist. Entsprechende Angaben sollten sich immer auf dem Produkt befinden.
Orangenöl wird verwendet, um übermäßige Herzkontraktionen zu mindern – damit soll es gegen Bluthochdruck wirken. Orangenöl ist auch zur Verfeinerung von Essen und Getränken geeignet. Sehr oft verleiht Orangenöl dem Essen einen weihnachtlichen Touch. So kann man es bei der Zubereitung von Entenbrust oder Rosmarinkartoffeln verwenden. Auch mit Fischgerichten bildet es eine leckere Kombination. Hervorrangend schmeckt es auch in Verbindung mit einem heißen Kakao oder im Pfannkuchenteig.

Auch im medizinischen Bereich findet es Verwendung. Es sorgt zum Beispiel für eine verbesserte Mundhygiene. Dazu mischt man einfach einen Tropfen Orangenöl mit dem Mundwasser und gurgelt für eine Minute. Zurück bleibt ein angenehmer Geschmack und ein frischer Atem.

Doch nicht nur zur inneren Anwendung ist Orangenöl geeignet. Auch äußerlich kann man von der Wirkung des Orangenöls profitieren. Im kosmetischen Bereich gibt man dazu am besten ein bis zwei Tropfen des Öls in die Creme und verwendet diese dann wie gewohnt. Empfehlenswert ist diese Anwendung bei:

  • Akne,
  • Altershaut,
  • Cellulitis,
  • Furunkel und
  • spröde, gereizte, verhornte sowie schlecht durchbluteten Haut.

Auch hier zeigt sich die beruhigende und zugleich aufbauende Wirkung von Orangenöl. Zugleich kann Orangenöl auf der Haut antiseptisch wirken

Achtung: Man sollte Orangenöl niemals in Verbindung mit einem Sonnenbad verwenden. Es können unschöne braune Flecken auf der Haut entstehen.

Orangenöl kann zur Desinfizierung von kleineren Wunden verwendet werden. In diesem Zusammenhang hilft es, Infektionen vorzubeugen. Wer unter Muskelkrämpfen leidet, für den ist eine Massage mit Orangenöl eine wahre Wohltat, bei der die geplagten Muskelpartien prima entspannen können. Tipp: Gemischt mit Mandel- oder Olivenöl ist Orangenöl ein tolles Massageöl. Auch bringen ein paar Tropfen im Badewasser den Ruhesuchenden die gewünschte Entspannung.

Neben der Anwendung als Heilmittel, Kosmetikum und zur Verfeinerung von Lebensmitteln wird Orangenöl auch als Putzmittel verwendet. Wie bei den Inhaltsstoffen bereits erwähnt, fungiert Orangenöl als eine Art Lösungsmittel. Die reichlich vorhandenen Limonen haben dabei die reinigende Wirkung eines Aktivstoffes, der Kleber und sogar Öl löst. Unbedacht verwendet kann Orangenöl aber auch Möbelstücke ruinieren, denn es kann durchaus auch die Oberfläche angreifen.

Wichtig ist in jedem Fall die Dosierung des Orangenöls. Diese ist sowohl von der Intensität des Orangenöls, als auch vom jeweiligen Verwendungszweck abhängig. Wer Orangenöl kauft, sollte hier die Packungsbeilage genauestens studieren.

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Ätherisches Orangenöl

Ätherisches Oranhenöl in der Aromatherapie

Ätherisches Orangenöl gilt als eines der beliebtesten Öle in der Aromatherapie denn der Duft vertreibt Kummer und Sorgen und sorgt für eine positive Grundstimmung.
Bildquelle: Africa Studio / Shutterstock.com

Ätherisches Orangenöl gilt als eines der beliebtesten Öle im Bereich der Aromatherapie, denn der süße und fruchtige Duft vertreibt Kummer und Sorgen und lässt eine positive Grundstimmung einziehen. Orangenöl lässt sich sehr gut mit anderen Düften kombinieren. Empfehlenswert sind Kombinationen mit Nelke, Jasmin, Korianderöl, Myrrhe und Muskat.

Aber auch das artverwandte Neroliöl, Patschuli und Nadelholzöl harmonieren gut mit dem typischen Duft des Orangenöls. Thymian, Vanille, Wacholderöl und Weihrauch sind ebenso gut mit Orangenöl zu kombinieren wie Zimt und Zypressenöl. Besonders entspannend ist die Mischung aus Blutorange, Vanille und Bergamotte.

Während mit einem mit Orangenöl verfeinertem Basisöl (beispielsweise Lavendelöl) massiert wird, können darüber hinaus einige Tropfen des fruchtigen Orangenöls in eine Duftlampe gegeben werden. So wirkt das ätherische Öl nicht nur als Wohltat für die Haut, sondern auch für die Atmung. Es dient der Vorbeugung von Grippe und Erkältungskrankheiten und hilft, die Abwehrkräfte zu stärken. Bei einer Erkältung kann der Duft von Orangenöl die Schleimproduktion regulieren.

Ebenfalls gern genutzt wird Orangenöl in der Sauna. Ein bis zwei Tropfen genügen oft schon, um einen Saunagang mit Orangenduft zu einem stärkenden Erlebnis für Körper und Geist zu machen. Dabei ist ätherisches Orangenöl ganz und gar kein Aufputschmittel, denn es wirkt durchaus auch beruhigend. Durch die Anregung der Nordrenalin- und Dopaminproduktion werden etwaige seelische Tieflagen sanft wieder ins Positive gewendet. Bei Einschlafstörungen hat sich ein mit Orangenöl angereicherter Duftstein bewährt.

Tipp: Orangenöl kann einfach zu den ätherischen Ölen einer Duftlampe hinzugegeben werden. Besonders Koriander, Jasmin und Sandelholz sind hier zu empfehlen. Mit Rosengeranie, Mimose oder Kakaoextrakt gemischt wird Orangenöl zum entspannenden Badearoma und angereichert mit Cardamon, Vanille, Honig oder Mandelöl ergibt Orangenöl ein wohltuendes Massageöl. Wer Orangenöl im Kampf gegen Cellulitis nutzen möchte, sollte einige Tropfen der Körperlotion zugeben und mit der Mischung täglich die betroffenen Körperstellen einreiben.

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